Kloster und Pfarrei St. Bonifaz |
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13.12.2011 AdventfeierAm 13.Dezember 2011 fand die Adventsfeier der Senioren statt. Kinder aus der KIta Liebfrauen führten unter der Leitung von Sonja Lubkowski ein kleines Krippenspiel vor, das allgemeine Zustimmung fand. Auch wie in den vergangenen Jahren kam der Nikolaus und brachte für die großen und kleinen Menschen Geschenke mit. |
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2. Advent 2011 KrippenbildIn St. Bonifaz ist es seit einigen Jahren Tradition, dass es jeweils zur Schriftlesung eine Krippe gibt. Am 2. Advent ging es um die Zeit, die bei Gott anders gemessen wird als bei Menschen und die Zeitzwänge in denen der Mensch festsitzt. Die Gestaltung der Krippe stammte von Pater Laurentius Höhn, der in seiner Predigt die Frage stellte, was wohl der Täufer Johannes sagen würde, wenn er heute über den Mainzer Weihnachtsmarkt ginge? |
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13.11.2011 Albertus MagnusAm 15. November feiert die Kirche das Fest des Hl. Albertus Magnus. Die Dominikaner luden schon am Sonntag zum Festgottesdienst. Die Predigt hielt Prof. Dr. Matthias Pulte, Professor für Kirchenrecht an der katholischen Fakultät der Universität Mainz. Anschließend war ein Beisammensein mit Mainzer Ordensleuten. |
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6.11.2011 PriorwahlDer Mainzer Dominikanerkonvent hat am Samstag, den 5.11.2011, fr. Josef kleine Bornhorst OP zum Prior gewählt. Fr. Josef hat die Wahl am Sonntag, den 6.11.2011, in der Vesper angenommen. Wir wünschen ihm Gottes Segen für seine neue Amtszeit. fr. Peter Kreutzwald OP |
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29./30.10.2011 PfarrgemeinderatswahlAm 29. / 30. Oktober 2011 wurde ein neuer Pfarrgemeinderat gewählt. Nach dem vorläufigen Wahlergebnis wurden folgende Kandidaten in den neuen Pfarrgemeinderat gewählt: Frau Stefanie Völkl, Frau Christin Enders, Frau Katharina Butenkemper, Herr Gerhard Käsmann, Herr Dr. Matthias Hermes, Frau Ulrike Ludy und Herr Andreas Bensberg. Den Gewählten herzliche Gratulation. fr. Peter Kreutzwald OP |
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26.10.2011 650. Todestag Johannes Taulers: Vortrag von Prof. Ludger Schwienhorst-Schönberger, WienAm 26. Oktober 2011 wurde in der Mainzer Pfarrkirche St. Bonifaz die Veranstaltungsreihe zum Jubiläum des 650. Todestages des Dominikaners und Mystikers Johannes Tauler mit einem Vortrag von Prof. Ludger Schwienhorst-Schönberger abgeschlossen. Der Referent ist Professor für alttestamentliche Exegese an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität in Wien. In seinem Vortrag erläuterte er das Verhältnis von Mystik und Auslegung der Hl. Schrift. Er ging von der These der Mystiker aus, dass der Mensch Gott begegnen könne. Ja, Gott wolle sogar dem Menschen, seinem Geschöpf, begegnen. Diese Gottesbegegnung sei immer eine Erfahrung. Gottesbegegnung sei also Gotteserfahrung des Menschen. Jeder Mensch sei dazu in der Lage, wenn er bestimmte Voraussetzungen erfülle. Die Mystiker, so auch Johannes Tauler, sahen diese Voraussetzung im inneren Leersein. Nichts darf den Blick auf Gott verstellen. Das weise, so der Referent, auf das alttestamentliche Gebot des Dekalogs hin, sich kein Bild von Gott zu machen und keine anderen Götter anzubeten, denn nur Gott habe die Israeliten aus der Sklaverei herausgeführt. Diese Bilder seien schließlich nicht Gott sondern nur Surrogate. Zusätzlich gäbe es im Menschen eine Reihe von Götzen, die den Blick von Gott ganz und gar ablenken und eine Begegnung Gottes mit seinem Geschöpf völlig unmöglich machen. Von all diesen Dingen müsse der Mensch sich reinigen lassen. Anschließend beantwortete Prof. Schwienhorst-Schönberger Fragen der Zuhörer und stand noch für persönliche Gespräche zur Verfügung. fr. Ralf Sagner OP |
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28.08.2011 Offene TürenDie AG Religiöse Gruppen der Neustadt luden zum Tag der offenen Türen unter dem Motto "bunte lebendige Vielfalt" ein. Auch St. Bonifaz war dabei und stellte die 7 Sakramente in Stationen dar. Als Gastgruppe traten jugendliche Sänger der Bahai-Gemeinde mit spirituellen Texten im Pfarrsaal auf. Ulrike Ludy |
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25.06.2011 650. Todestag Johannes Taulers: Exkursion nach StraßburgAm 25. Juni 2011 machte sich eine Gruppe von 35 Interessierten auf den Weg zu einer Exkursion nach Straßburg, um den Spuren Johannes Taulers nachzugehen. Tauler wurde um 1300 in Straßburg in eine Patrizierfamilie geboren, trat mit 14 Jahren in das dortige Dominikanerkloster ein, starb am 16. Juni 1361 nach einem bewegten Leben in seinem Geburtsort und wurde in seinem Kloster begraben. Seine Grabplatte im Nachfolgebau der 1870 durch einen Brand zerstörten Dominikanerkirche, dem Temple-Neuf, einer evangelischen Kirche, war erstes Ziel der Exkursionsteilnehmer. Nach der Besichtigung des neuromanischen Baus feierten die Teilnehmer eine kleine Andacht an diesem Ort zum Gedächtnis dieses bekannten Sohnes der Stadt. Die evangelische Hauptkirche St. Thomas, die zweite Station der Exkursion, war zu Taulers Zeiten Pfarrkirche seines Geburtsortes und damit höchstwahrscheinlich sein Taufort. Die Kirche beherbergt heute u.a. eine berühmte Silbermann-Orgel, an der bereits Wolfgang Amadeus Mozart und Albert Schweitzer spielten. Das Straßburger Münster ist für Straßburgbesucher, also auch für die Exkursionsgruppe, ein absolutes Muss und war daher die dritte Exkursionsetappe. Die beeindruckende Fassade des Westwerkes ist dieselbe, welche bereits Tauler vor Augen hatte, als er im 14. Jahrhundert vom Dominikanerkloster zu den Stätten seiner Seelsorge, den Dominikanerinnenklöstern und Beginenkonventen, lief. Die von außen unscheinbare, aber im Inneren sehr sehenswerte evangelische Kirche St. Pierre-le-Jeune ist mit einer Statue Johannes Taulers aus dem 19. Jh. geschmückt und war vierte und letzte Station der Exkursion. Taulers Predigten wurden durch die Reformatoren, vor allem Luther, im 16. Jahrhundert rezipiert. Bis ins 19. Jh. wurden seine Predigten unter evangelischen Christen verbreitet. Die Leitung der Exkursion übernahm Dr. Klaus-Bernward Springer von der Universität Erfurt. Er ließ das Bild mittelalterlichen Lebens in Straßburg zur Zeit Taulers mit seinen religiösen Aufbruchsbewegungen, seinen gesellschaftlichen und religiösen Spannungen vor den Augen der Teilnehmer plastisch und anschaulich entstehen. fr. Ralf Sagner OP |
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16.06.2011 Gedenkgottesdienst am 650. Todestag Johannes Taulers mit Weihbischof Dr. Stefan ZekornIn unserer Veranstaltungsreihe über den Mystiker Johannes Tauler feierten wir am 16. Juni in St. Bonifaz einen Gedenkgottesdienst, um an seinem 650. Todestag an diesen großen Dominikaner zu erinnern. Wir sind dankbar, dass sich Weihbischof Dr. Stefan Zekorn aus Münster gerne bereit erklärt hat, als Zelebrant und vor allem als Prediger Johannes Tauler ganz aktuell ins Gedächtnis zu rufen. Denn was Tauler in einem turbulenten 14. Jahrhundert mit durchaus krisenhaften kirchlichen Entwicklungen an Wegweisung für ein Leben mit, in und aus Gott gepredigt hat, gilt für uns heute ungebrochen in gleicher Weise. Denn "Gottes Sehnsucht nach uns Menschen", die Weihbischof Zekorn in das Zentrum seiner Predigt gestellt hat, hat - seit dies Johannes Tauler formuliert hat - sicher nichts an Intensität verloren. Für Tauler ist diese Sehnsucht Gottes nach den Menschen wie eine göttliche Einladung an uns, uns ganz und gar auf Ihn einzulassen, uns Ihm zu überlassen, und in dieser Gelassenheit unseren Alltag zu meistern. Nach der anschließenden Vesper in der Hauskapelle unseres Klosters kamen wir beim gemeinsamen Abendessen in unserem Refektorium noch mit Weihbischof Zekorn ins Gespräch. fr. Johannes M. Schäffler OP |
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04.06.2011 "Feierliche Profess von fr. Ralf Sagner OP
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25.05.2011 "Zur Reifungsgeschichte in den Lebensaltern" - Vortrag zu Johannes Tauler von P. Prof. Michael Schneider SJDen 650. Todestag von Johannes Tauler haben wir Mainzer Dominikaner des 21. Jahrhunderts zum Anlass genommen, einen Blick auf das Leben dieses mittelalterlichen Dominikaners zu werfen. Mit Meister Eckardt und Heinrich Seuse bildete Tauler die Dominikaner-Trias der mittelalterlichen Mystiker. Am 25. Mai eröffnete P. Michael Schneider SJ (Sankt Georgen, Frankfurt/M.) unsere kleine Veranstaltungsreihe mit einem Vortrag „Johannes Tauler: Zur Reifungsgeschichte in den Lebensaltern“. Tauler bemerkte in seiner Seelsorge, dass der Mensch nicht nur körperlich und intellektuell altert, sondern dass es auch im geistlichen Leben charakteristische Alterserscheinungen gibt. Das ist hier allerdings kein Abbauprozess, wie es dem Leib widerfährt, sondern ein Wandlungsprozess, der in bestimmten Lebensaltern krisenhafte Umbrüche verursacht. Insgesamt ist dieser Prozess ein Prozess der Reifung, des Reifwerdens. Anschaulich, mit meist ironischen Beispielen, stellte P. Schneider die Sicht Taulers auf den Reifungsprozess eines gläubigen Menschen dar. Die Zuhörer konnten sich überzeugen, dass Taulers Ansichten nach wie vor aktuell sind und eine ungewohnte Perspektive auf ihr eigenes Leben darstellen. Damit lohnt es sich, auch im 21. Jahrhundert die Predigten Taulers aus dem Bücherregal zu holen und einen Blick hinein zu werfen. fr. Ralf Sagner OP |
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22.01.2011 Neujahrsempfang in St. BonifazEin neues Jahr bietet immer die Möglichkeit zurückzublicken auf Vergangenes und einen Ausblick zu wagen auf Zukünftiges. Pater Laurentius verband beides miteinander, den Dank für vielfältige Dienste im vergangenen Jahr 2010 mit einer vorsichtigen Vision für die Zukunft von St. Bonifaz, die in der Hände aller Gemeindemitglieder als getaufte und gefirmte Christen liegt. Der Neujahrsempfang in Bildern: |
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11.12.2010 Verabschiedung von Frau Biesen
38 Jahre lang war sie die feste und zuverlässige Anlaufstelle im
Pfarrbüro unserer Pfarrei St. Bonifaz. Am heutigen Abend nun wurde Frau
Christa Biesen in den Ruhestand verabschiedet. Pfarrer P. Laurentius
Höhn OP, selbst Sohn einer Pfarrsekretärin, dankte Frau Biesen für ihren
treuen Dienst. Herr Eberhard Schneider schloss sich im Namen des
Verwaltungs- und des Pfarrgemeinderats dem herzlichen Dank an und das
Pfarrteam, vertreten durch die beiden GemeindereferntInnen Monika Knauer
und Matthias Selzer, überreichte einen Blumenstrauß. Noch einmal sagen wir ein herzliches Dankschön und wünschen ihr alles Gute und Gottes reichen Segen für ihren Ruhestand. Einige Bilder von der Verabschiedung im Pfarrsaal: |
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14.11.2010 Albertusfest in St. BonifazAm Vorabend des Gedenktages des heiligen Albert des Großen luden wir Dominikaner wieder zum alljährlichen Albertusfest ein. Zusammen mit Gästen aus den Ordensgemeinschaften, den Pfarreien und der Theologischen Fakultät der Johannes Gutenberg-Universität begannen wir mit einem feierlichen Gottesdienst zu Ehren des großen Dominikaners, Theologen und Wissenschaftlers. Festprediger in diesem Jahr war P. Prof. Theofried Baumeister OFM, der den heiligen Albert vor allem als Vorbild für die gelungene Verbindung von Glaube und Wissenschaft charakterisierte. Gleichzeitig wurde damit an die gute Tradition zwischen den Bettelorden des Mittelalters, den Franziskanern und Dominikanern, angeknüpft, dass bei großen Feierlichkeiten immer ein Mitbruder der jeweils anderen Ordensgemeinschaft die Ansprache oder Predigt hält. Musikalisch eindrucksvoll umrahmt wurde der Festgottesdienst vom Wormser Ensemble Paulinum (www.ensemblepaulinum.de) unter der Leitung von Christian Bonath. Beim anschließenden gemeinsamen Essen im Pfarrsaal klang der Abend mit guten Gesprächen und herzlicher Begegnung aus. |
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24.10.2010 Chor- und Orchesterkonzert in St. BonifazEine beeindruckende musikalische Leistung durften die über 200 Besucher des Chor- und Orchesterkonzertes am 24. Oktober in St. Bonifaz genießen. Der Kammerchor Rheinland-Pfalz (www.kammerchor-rlp.de) und das Kammerorchester "Ensemble Mayence" (www.ensemble-mayence.de) brachten zusammen mit der Sopranistin Katharina Nieß das Stabat Mater von Joseph Gabriel Rheinberger, das Andandte Festivo von Jean Sibelius sowie das Magnificat von John Rutter überzeugend zu Gehör. Die musikalische Leitung hatte Benedikt Stumpf. Einige Eindrücke in Bildern: |
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19.09.2010 P. Laurentius Höhn OP:
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03.09.2010
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07.08.2010
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19.06.2010
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04.06.2010 - Einweihung der neuen Klosterkapelle
Lange wurde geplant, besprochen, wurden Entwürfe gemacht und nach dem
geeigneten Künstler gesucht - nun ist sie vollendet: die neue
Hauskapelle des Dominikanerklosters St. Bonifaz. Und nicht nur die
Kapelle - nein, der ganze Klosterneubau in der Gartenfeldstraße, der
2008 bezogen wurde, hat nun seinen Abschluss gefunden. Denn die
Hauskapelle stellt das "Herz des Klosters und der Gemeinschaft" dar, wie
Bischof Karl Kardinal Lehmann, der eigens zur Einweihung gekommen war,
in seiner Predigt betonte. |
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30.05.2010 - 75. Geburtstag von P. Franz Voith OP
Am heutigen Dreifaltigkeitssonntag feiert unser Mitbruder P. Franz Voith
OP seinen 75. Geburtstag. |
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20.05.2010 - Ein Vorgeschmack auf die neue Hauskapelle
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24.04.2010 - Pfarrwallfahrt nach Marienstatt im WesterwaldBei strahlendem Sonnenschein führte uns die diesjährige Pfarrwallfahrt zur Zisterzienserabtei Marienstatt im Westerwald. Allen, die nicht dabei sein konnten, möchten wir hier einen kleinen Eindruck in Bildern geben. |
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15.11.2009 - Albertusfest in St. BonifazEs hat schon eine kleine Tradition, dass die Dominikaner an St. Bonifaz jedes Jahr das Fest des Heiligen Albert des Großen zusammen mit Mainzer Ordensleuten sowie Vertretern aus dem Klerus und der katholischen Fakultät der Johannes Gutenberg-Universität feiern. Mit einem feierlichen Gottesdienst um 18:00 Uhr in unserer Kirche wurde der festliche Abend eröffnet. Unser Festprediger, P. Provinzial Dr. Johannes Bunnenberg OP, hob in einer bewegenden und engagierten Predigt auf den weiten und fortschrittlichen Geist des heiligen Albertus Magnus ab, der den Beinamen "der Große" mit Recht trägt. So hat er im 13. Jahrhundert wesentlich dazu beigetragen, die Philosophie des Aristoteles, dessen Werk dem Christentum in den Jahrhunderten zuvor in weiten Teilen nahezu unbekannt war, mit dem christlichen Glaubens- und Weltbild zu verknüpfen. Seine Kommentare zum vollständigen Werk des Aristoteles wurden wegweisend für die Theologie der nachfolgenden Jahrhunderte. Albert der Große übersetzte damit die Gedankenwelt der aristotelischen Philosophie in die der Theologie seiner Zeit. Am sehr anschaulichen Beispiel des "Über-setzens" mit einem Schiff über einen Fluss fächerte P. Johannes die großen Möglichkeiten, aber auch Gefahren einer Übersetzung auf. Es kann schon während der Überfahrt zu Komplikationen kommen, man kommt gegebenenfalls nicht an der Stelle am anderen Ufer an, an der man anlegen wollte, man trifft auf Neues, Unbekanntes auf der anderen Seite - es eröffnen sich unerwartete Horizonte. Albertus Magnus hat sich auf dieses Wagnis eingelassen und damit seinen eigenen und den Geist seiner Nachwelt geweitet.
Beim anschließenden gemeinsamen Festessen im Pfarrsaal kamen die
etwa 50 Gäste in gemütlicher Atmosphäre mit uns Dominikanern und
untereinander ins Gespräch - an diesem Abend unsere Möglichkeit,
im gemeinsamen Austausch unseren Geist zu weiten - ganz im Sinne
des heiligen Albertus Magnus. |
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"Anwalt der Menschen" - Pater Franz Voith OP feiert 50-jähriges Professjubiläum
Interview mit P. Josef kleine Bornhorst OP und Fr. Uwe A. Vielhaber OP |
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12. - 13.09.2009 - Ad experimentum: Die Mainzer Kunstbiennale "3 x klingeln...!" 2009 zu Gast im Dominikanerkloster St. BonifazRund 500 Besucher folgten der Einladung zur Kunstbiennale "3 x klingeln...!" 2009 am 12. und 13. September in das Mainzer Dominikanerkloster St. Bonifaz. Die Gäste wurden im Klostergarten begrüßt von den vor Ort verantwortlichen Organisatoren fr. Uwe Augustinus Vielhaber OP, P. Josef kleine Bornhorst OP und der Dominikanerkommunität. Prior Pater Josef hieß die offiziellen Vertreter der Stadt Mainz und des Landes Rheinland-Pfalz herzlich willkommen: den Mainzer Kulturdezernenten Herrn Peter Krawietz sowie die Ortsvorsteher beider Stadtteile, Frau Landtagsabgeordnete Ulla Brede-Hoffmann und Herrn Nico Klomann. Die Leiterin des Hauses Burgund in Mainz, Frau Mélita Soost, vertrat den Conseil régional de Bourgogne. Zum siebten Mal seit 1997 waren für ein Wochenende Künstlerinnen und Künstler zu Gast in Wohnungen, Büros, Ateliers, Kellern, Gärten und Häfen und erstmals auch im neuen Mainzer Dominikanerkloster. Alle Interessierten waren eingeladen, jeweils dreimal zu klingeln, um Malerei, Zeichnungen, Bildhauerei, Fotografie, Videokunst und Installationen zu erleben. Auch im Dominikanerkloster waren verschiedene Spielarten der aktuellen Kunstproduktion vertreten: Der in Nicaragua geborene und aufgewachsene französische Konzeptkünstler Professor Carlos Castillo zählt zu den renommierten Vertretern seines Fachs. Für das Mainzer Dominikanerkloster konzipierte er das Werk "Coordonnées de l'accessible" ("Koordinaten des Zugänglichen"). Die in Bad Honnef lebende rheinland-pfälzische Künstlerin Susanne Krell war gleich mit drei Arbeiten im Dominikanerkloster vertreten: "Gespinst", "Verortung" und "Gehäuse". Krell geht es in ihren Arbeiten um die Begegnung mit Orten, Plätzen und Kirchen, die immer auch eine Berührung mit der Geschichte, mit dem Leben und der tieferen Dimension ist. Neben der Bildenden Kunst wurde viel Musik und Literatur angeboten: Am Eröffnungstag experimentierte das Duo "Stimmig" mit Silvia Sauer und Jörg Mühlhaus mit den Klängen von Stimme und Bass im Klostergarten, und bei der Aufführung der jungen Mainzer Formation "Ensemble Chordial" traf romantische und barocke Chormusik von Hugo Distler (1908-1942) und Heinrich Schütz (1585-1672) auf moderne Kunst.
Ein besonderer Leckerbissen für Literaturfreunde war die "Lyrikambulanz", ein Projekt der Theatergruppe "Ignous". Der Historiker
Heribert Dietz veranstaltete am Eröffnungstag Führungen im Dominikanerkloster zu den künstlerisch wertvollen 14 Kreuzwegstationen,
die der Kölner Maler Peter Strausfeld 1935 für die damalige Dominikanerhochschule Walberberg bei Bonn anfertigte. |
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5.8.2009, Journalisten zu Gast im KlosterJournalisten verschiedener Medien war heute auf Einladung des bischöflichen Ordinariates und uns Gast in unserem Kloster und informierten sich über unser Leben mitten in der Mainzer Neustadt. Das SAT1-Regionalmagazin Rheinland-Pfalz am 6.8. beginnt seinen Beitrag über unser Kloster mit der Anmoderation: "Was da die Mainzer Dominikanermönche in den letzten zwei Jahren hochgezogen haben, hat nichts mehr mit mittelalterlicher Klosterromantik zu tun. Leuchtreklame und Aufzug gehören zu dem hochmodernen Kloster-Neubau mitten in Mainz." Die Redaktion macht zwar aus fr. Frank dann auch Bruder Franz. Das schmälerte die gelungene Kurzreportage aber nur unwesentlich. Den ganzen Beitrag können Sie hier sehen. Der SWR produzierte an diesem Tag für ihre Sendung "Rheinland-Pfalz-Aktuell" eine Kurzreportage die sie hier sehen können. Auch Autoren von Printmedien waren vertreten und verfassten Artikel für die Regionalteile der "FAZ", der "BILD" und der "Mainzer Allgemeinen Zeitung". |
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27.07.2009 - Konventsausflug auf den Spuren des Nikolaus von KuesDie diesjährige Exkursion des Mainzer Konventes führte uns auf die Spuren des Nikolaus von Kues an seinen Geburtsort, dem heutigen Bernkastel-Kues. Nikolaus von Kues ist der bekannte Unbekannte von der Mosel, der an der Zeitenwende zur Neuzeit im 15. Jahrhundert eine große Wirksamkeit als Philosoph, Theologe, Rechtsgelehrter und Kardinal der Römischen Kirche entfaltete. Um in die Lebens- und Wirkungsgeschichte dieses großen Denkers Einblick zu nehmen, besuchten wir die beiden äußeren Pole seiner irdischen Existenz: sein Geburtshaus und das Stift, das von Nikolaus selbst verfügt und errichtet wurde, er aber zu Lebzeiten nie zu Gesicht bekam. Im Geburtshaus des Nikolaus vermittelte uns Frau Reuter, die langjährige Leiterin des Hauses, einen äußerst kurzweiligen, kompetenten und umfassenden Einblick in des reiche Leben des damals und heute berühmten Gelehrten von der Mosel. Jedem Leser sei ein Besuch dieser liebevoll und kenntnisreich geführten Stätte empfohlen. Im Cusanusstift setzten wir unsere Exkursion fort. Das von Nikolaus in der Mitte des 15. Jahrhunderts errichtete Stift widmet sich damals wie heute der Pflege alter und bedürftiger Menschen. Das Stift beherbergt neben der caritativen Pflegeeinrichtung den Nachlass des Nikolaus: seine heute unschätzbar wertvolle Bibliothek, Altar- und Kultgegenstände sowie wissenschaftliche Instrumente aus seinem Besitz. Nikolaus, der am 11. November 1464 starb, verfügte die Beisetzung seines Körpers in seiner römischen Titularkirche San Pietro in Vincoli und seines Herzen in seinem geliebten Stift in seiner Vaterstadt Kues an der Mosel. Auf dem Rückweg nach Mainz machten wir einen kleinen Abstecher nach Klausen und besuchten die Brüder in dem neu errichteten Domus St. Katharina von Siena. Vielen Dank an die Organisatoren der interessanten und lehrreichen Exkursion P. Josef und fr. Uwe. |
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1., 8., 15., 22., 29. Juli 2009, 20.00 Uhr, Musik und Gebet zur Nacht
Die Mittwochabende des Monats Juli sind wieder einem besonderen Thema in St. Bonifaz gewidmet. Die Dominikaner wollen diesmal die Aufmerksamkeit auf die Texte der
Komplet lenken. Gerahmt wird der Abend mit einem etwa halbstündigen Konzert und der Möglichkeit hinterher auf dem Vorplatz der Kirche zusammen zu kommen und
die Sommerabende gemeinsam ausklingen zu lassen. |
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13. Juni 2009, Forum Junger Musiker,
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6. Juni 2009, Pfarrfest St. Bonifaz
Anlässlich des Patronatsfestes unserer Kirche fand das Pfarrfest der Gemeinde statt. Pünktlich um 15.00 Uhr begrüßte Pater Sebastian als Pfarrer die zahlreichen Gäste,
die trotz der nasskalten Witterung gekommen waren. Noch am Vormittag des 6. Juni wurde bei strömendem Regen drinnen und draußen aufgebaut. Viele halfen mit,
Mitarbeiter des Pfarrgemeinderates, Helfer aus der Gemeinde und viele Dominikanerbrüder. |
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Fastenpredigten - Gottes dunkle Seiten
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