Apostolat des Ordens

Ziele des Ordens

Seit Gründung des Ordens ist die "Predigt des Wortes Gottes" (Fundamentalkonstitution, §1) Ziel der Arbeit der Brüder. Dazu sammelte der hl. Dominikus eine Gemeinschaft von theologisch gut ausgebildeten Brüdern, die mit offenen Augen, klarem Verstand und mitfühlendem Herzen sich auf das Leben der Menschen einlassen und Antworten suchen auf die Fragen der Zeit.
Die Dominikaner versuchen die Synthese von Aktion und Kontemplation. Deshalb ist das lebenslange Studium, das Gebet, die Betrachtung des Wirkens Gottes in unserer Welt essentiell für jeden Dominikaner. Die gewonnenen Erkenntnisse und Einsichten dienen ihm zur Verkündigung der frohen Botschaft Jesu Christi in der Welt durch Wort und Tat.

Neben den vielfältigen seelsorgerlichen Aufgaben unter den Menschen sind seit dem Generalkapitel von 1977 folgende Prioritäten festgelegt worden:

  • Die Katechese in entchristlichten Milieus und in den Kulturen, die dem Christentum fernstehen.

  • Die philosophische und theologische Erforschung von nichtchristlichen Kulturen, geistigen Systemen, sozialen Bewegungen und religiösen Traditionen.

  • Die Gerechtigkeit der Welt: kritische Analyse der Ursprünge, Formen und Strukturen von Ungerechtigkeit in unserer Welt und Einsatz für die Befreiung des Menschen.

  • Die Inanspruchnahme sozialer Kommunikationsmittel für die Verkündigung des Wortes Gottes.

Arbeitsfelder der Dominikaner in der Dominikanerprovinz Teutonia

  • Liturgie, Verkündigung, Seelsorge an den eigenen Konventskirchen in Köln, Vechta und Worms.

  • Wissenschaftliche und publizistische Tätigkeit.

  • Beteiligung an europäischen Projekten: internationale Kommunität in Brüssel, wissenschaftliches Institut in Berlin

  • Pfarreien in Berlin, Braunschweig, Düsseldorf, Köln, Hamburg, Leipzig, Mainz.

  • Gymnasium in Vechta.

  • Bildungshäuser in Braunschweig.

  • Kateagorialseelsorge: Studentengemeinde, Krankenhaus, Gefängnis, Verbände etc.

  • Mission in Bolivien.