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Studentat der Dominikanerprovinz Teutonia - Berichte 2011 |
02. - 04.12.2011 Formationswochenende: Nachhaltiger KonsumVom 2. bis 4. Dezember 2011 fuhren wir ins Braunschweiger Las Casas – Haus zu einem Formationswochenende mit dem Thema „Nachhaltiger Konsum“. Als Referenten hatten wir geladen: Vertreter der KonsuMensch Gruppe Baunschweig, Frau Franziska Dickschen vom Braunschweig Kaffee und Dr. Helge Wulsdorf von der Bank für Kirche und Caritas. Am ersten Tag unseres Aufenthalts in Braunschweig führten uns Studentinnen von der KonsuMensch Gruppe Braunschweig durch die Innenstadt, um uns zum Beispiel zu zeigen, welche Wege eine Jeans von der Baumwollernte bis zum Konsumenten zurücklegt. Am späteren Nachmittag stellte uns Frau Franziska Dickschen das Projekt Braunschweig Kaffe, einen fair gehandelten Stadtkaffe, der den Kaffeebauern einen gerechten Lohn für ihre Arbeit garantiert, vor. Zum Tagesschluss sahen wir den Film We feed the world, der die Lebensmittelproduktion und ihre Auswirkung auf die Umwelt zum Thema hat. Am zweiten Tag hielt Dr. Wulsdorf einen Vortrag über nachhaltigen Konsum. Er zeigte uns auf, wie wichtig für unsere Gesellschaft die Nachhaltigkeit ist, und dass sie wirklich einen immer bedeutsameren Platz im Leben bekommt. Zum Vortragsschluss machten wir uns Gedanken darüber, wie wir persönlich dazu beitragen können, um die Gesellschaft nachhaltiger zu gestalten. |
08.10.2011 DiakonenweiheUnsere Mitbrüder fr. Peter Henrich, fr. Ralf Sagner und fr. Frank Ewerszumrode wurden heute in unserer Klosterkirche Hl. Kreuz zu Köln von Weihbischof Stefan Zekorn zu Diakonen geweiht. Allen dreien wünschen wir Gottes Segen für ihren Dienst!
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29.07.-07.08.2011 Auf dominikanischen Spuren unterwegs in Italien - Studienwallfahrt des StudentatsItalien gehört neben Spanien als Geburtsland unseres Ordensgründers und Frankreich als Wiege des Ordens zu den Ländern, in denen die Predigerbrüder von Anfang an Fuß gefasst und sich ausgebreitet haben. Große Namen wie Thomas von Aquin, Katharina von Siena, Johannes von Fiesole (Fra Angelico) und viele andere gehören fest zur italienischen Ordensgeschichte. Einigen von ihnen sind wir 9 Tage lang gefolgt. Erste Station unserer Pilgerreise war Rom. Von unserer Unterkunft aus, der Päpstlichen Universität des Hl. Thomas von Aquin (Angelicum), begannen wir jeden Tag den Besuch (nicht nur) dominikanischer Stätten: Santa Maria Sopra Minerva (mit den Gräbern von Katharina von Siena und Fra Angelico) und Santa Maria Maggiore (mit einem ausgiebigen kulinarischen Einblick), dem Vatikan mit Campo Santo Teutonico, den Vatikanischen Gärten, einer Hl. Messe am Petrusgrab im Petersdom sowie der Kongregation für die Ostkirchen, wo unser Mitbruder P. Max Cappabianca tätig ist. Ebenso standen San Clemente, der Standort unserer irischen Mitbrüder sowie unsere Ordenskurie Santa Sabina auf dem Aventin, wo wir von P. David Kammler als Promotor für die dominikanischen Laien über sein weltweites Arbeitsfeld informiert wurden, auf dem Programm. In Mietwagen ging es dann weiter über Siena, dem Geburtsort der Hl. Katharina, nach Florenz, wo wir von unseren Mitschwestern herzlich aufgenommen wurden. Die letzte Station unserer Pilgerreise bildete Bologna. Dort ist das Studentat der italienischen Provinzen untergebracht. Genau am 790. Todestag des Hl. Dominikus, dem 6. August, feierten wir an seinem Grab eine bewegende Hl. Messe, bevor wir tags darauf mit vielen, teils tiefen Eindrücken nach Mainz zurückkehrten. Geistlich begleitet wurden die Tage durch Fra Angelico, der uns täglich mit seinen Fresken, die wir auch im Original in Florenz bewundern durften, inspirierte, die uns P. Peter, unser Studentenmagister, in morgendlichen Bildmeditationen näher brachte. Auch ein Studienanteil gehört zu einer solchen Wallfahrt. In kurzen Referaten führten wir Brüder uns gegenseitig in die dominikanischen Stätten auf unserer Reise ein. Es ist gut und interessant, an historischen Stätten den Spuren unseres Ordens zu folgen - doch wären all diese Stätten nichts als Sehenswürdigkeiten, schöne Erinnerungen an längst Vergangenes, wenn da nicht die lebendige Tradition des Ordens über fast 800 Jahre bis heute viele weitere Spuren hinterlassen hätte und noch hinterlassen wird. So war es kein großer Museumsbesuch, sondern reale dominikanische Wirklichkeit, die wir auf unserer Italienreise erleben durften. fr. Johannes M. Schäffler OP |
Drei Mitbrüder beginnen ihr AuslandsstudienjahrWir Dominikaner sind ein internationaler Orden, der weltweit Niederlassungen hat, um eine Botschaft zu verkünden, die von Grenzen nicht aufzuhalten ist. Deshalb gehört es in unserer Provinz zur Ausbildung eines jeden Dominikaners, für einige Zeit im Ausland zu studieren, um etwas von der Internationalität des Ordens zu erleben, sich mit anderen theologischen Ansätzen auseinanderzusetzen und neue Sprachen zu lernen oder zu vertiefen. Für drei Fratres unseres Studentats heißt es Abschied nehmen von Mainz für zwei Semester: fr. Gregor Naumann wird in Fribourg in der
Schweiz studieren, fr. Daniel Stadtherr geht
nach Toulouse und fr. Johannes Matthias Schäffler
wird sein Auslandsjahr in Rom verbringen. |
Juni 2011 "Die Wende im Leben" - Auf dem Weg ins PriesteramtUnter diesem Titel sendete der ZDF-Infokanal mehrmals im Juni 2011
einen halbstündigen Beitrag zu Priesterberufungen. Unser Mitbruder fr.
Ralf Sagner OP berichtet darin als einer von vier Männern, die sich auf
das Priesteramt vorbereiten, über seinen Berufungsweg. Der Beitrag ist in der ZDF-Mediathek weiterhin abrufbar über diesen Link. |
08.06.2011 Beauftragung mit dem Lektorat und AkolythatUnser Provinzial P. Johannes Bunnenberg OP beauftragte im Rahmen der
Eucharistiefeier unseren Mitbruder fr. Tobias Rafael Schrörs OP mit den
Diensten eines Lektors und Akolythen. Mit diesen wichtigen Aufgaben
übernimmt fr. Tobias nicht nur in der Liturgie mehr Verantwortung, sondern
wird näher herangeführt an zentrale Punkte unseres Lebens als
Predigerbrüder: Die Verkündigung des Wortes und die Feier der
Eucharistie. Wir wünschen fr. Tobias dafür Gottes reichen Segen und viel Freude in der Ausübung dieser Dienste! |
04.06.2011
Feierliche Profess von fr. Ralf Sagner OP
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13.-15.05.2011
Formationswochenende zu Thomas von Aquin
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30.04.2011 Die dominikanische Laien-Gruppe „Giorgio La Pira“ aus Düsseldorf zu Gast im Mainzer DominikanerkonventBereits auf dem Tag der Dominikanischen Familie 2010 hatten sich Kontakt und Idee ergeben: Warum nicht einmal den Studentatskonvent der Dominikaner-Provinz Teutonia in Mainz besuchen? So trafen vier Laien und fünf Fratres am 30. April im Mainzer Konvent zusammen, um einen gemeinsamen Studientag zu verbringen, hl. Messe zu feiern und einander näher kennen zu lernen. Unter dem Thema „Ausbildung in der Dominikanischen Familie“ diskutierten wir die Ausbildungsordnung unserer Provinz, besonders auch unter dem Aspekt, welche Inhalte für die Gruppenarbeit der Laien und die Neuordnung ihrer Noviziatsstatute unmittelbar von Interesse sein könnten. Schnell kamen wir auf das gemeinsame Thema heutiger Verkündigung in verschiedenen Lebenswelten und säkularen Räumen zu sprechen. Familie, Freundeskreis und Arbeitsplatz, in denen Laien noch einmal anders stehen als Brüder – gerade während ihrer Studienzeit – bieten viel Gelegenheit, um mit Menschen auf ihrer Gottsuche ins Gespräch zu kommen. So hat Verkündigung viele Dimensionen und beginnt gerade im Alltag. Weitere mögliche Begegnungen wie auf der kommenden Provinzstudientagung der Dominikanischen Familie oder dem Kirchentag 2012 in Mannheim sind ins Auge gefasst. fr. Dennis Halft OP |
28.03.2011 Neuer Mitbruder in Mainz: fr. Tobias Rafael SchrörsDie Mainzer Kommunität freut sich besonders über unseren neuen Mitbruder fr. Tobias Rafael Schrörs OP. Nachdem er am vergangenen Samstag in unserem Noviziatshaus in Worms seine einfache Profess abgelegt und sich damit für drei Jahre an den Orden gebunden hat, ist er heute ins Studienhaus nach Mainz gezogen. Hier wird er im Sommersemester sein Theologie-Studium an der Johannes-Gutenberg-Universität beginnen. Wir heißen fr. Tobias ganz herzlich willkommen und wünschen ihm, dass er sich schnell und gut in Mainz, im Konvent und in der Pfarrei einlebt! |
17.-19.03.2011 Besuch unseres OrdensmeistersZu einem Kurzbesuch in unserer Provinz hatte sich der im September 2010 neu gewählte Ordensmeister fr. Bruno Cadorét OP angekündigt. Zusammen mit dem Socius für Zentral- und Osteuropa fr. Wojciech Delik OP besuchte er auch das Studienhaus in Mainz. Auch für uns Studenten nahm sich der Ordensmeister einen Abend Zeit, um mit uns über seine und unsere Visionen eines Lebens als Predigerbruder ins Gespräch zu kommen. Gerne und dankbar schauen wir auf diese kurze Visite zurück. |
03.-07.03.2011 Besuch des slowakischen Studentats in MainzWer in den Predigerorden eintritt, hat nicht nur Mitbrüder im eigenen Land, sondern auf der ganzen Welt. Dominikaner gibt es in fast allen Ländern der Welt, so auch in der Slowakei. Nachdem die ersten Kontakte mit zwei Brüdern aus der slowakischen Provinz letztes Jahr im September auf der Europäischen Studienwoche in Dubrovnik (Kroatien) geknüpft worden waren, besuchten uns Anfang März sieben Mitbrüder des slowakischen Studentates in Mainz. Neben dem gemeinsamen Gebet, der Feier der Eucharistie und dem Austausch in Gesprächen und Rekreationen standen einige Ausflüge auf dem Programm, um den Gästen Mainz und einige Orte der Umgebung zu zeigen. Die erste Station bildete am Freitag Mainz selbst. Bei eiskalten Temperaturen, aber einem strahlend blauen Himmel schauten wir uns den Dom und die Stadt an. Am Samstag fuhren wir ins (fast) fastnachstfreie Heidelberg. Ein sehr guter Stadtführer, der mit vielen amüsanten Anekdoten seine Führung auflockerte, ließ uns Heidelberg und einige Aspekte seiner reichen Geschichte entdecken. Zur Stärkung kehrten wir in ein Schnitzelrestaurent ein. Am Sonntag fuhren wir nach Worms, wo sich das Noviziat unserer Provinz befindet. Dort feierten wir zunächst gemeinsam die sonntägliche Eucharistie. Am Nachmittag führte uns P. Philipp J. Wagner durch Worms und zeigte uns die Synagoge, das Lutherdenkmal und den Dom. Nach der feierlichen Vesper ließen wir den Abend gemütlich mit einer Rekreation im Kreuzgang des Wormser Konventes ausklingen. Am Rosenmontag hieß es dann Abschied nehmen. Wir begleiteten unsere Gäste zum Frankfurter Flughafen, um sie herzlich zu verabschieden. Wir sind sehr dankbar für die Begegnung mit unseren slowakischen Mitbrüdern und hoffen, diese Verbindung fortzusetzen. fr. Frank Ewerszumrode OP |
05.03.2011 Verlängerung der ProfessversprechenUnsere Mitbrüder fr. Ralf Sagner, fr. Uwe Augustinus Vielhaber und fr. Frank Ewerszumrode haben heute im Rahmen einer Hl. Messe in unserer Hauskapelle ihre Professversprechen erneuert und sich damit für ein weiteres Jahr an den Orden der Predigerbrüder gebunden. Dass sie sich damit wirklich für einen internationalen Orden entscheiden, wurde unterstrichen durch die sieben slowakischen Mitbrüder aus dem dortigen Studentat, die unser Studienhaus für einige Tage besuchen. Allen dreien wünschen wir Gottes Segen für ihren weiteren Weg in unserem Orden!
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20.-24.02.2011 Studentatswerkwoche in WienDie Studenten der Dominikanerprovinz Teutonia und das Studentat der süddeutsch-österreichischen Dominikanerprovinz trafen sich in der letzten Februarwoche 2011 zur traditionellen gemeinsamen Studienwoche, die diesmal im Wiener Konvent stattfand. Das Thema in diesem Jahr war „Mystik – Erdung des Ordensmannes“. Diese zunächst paradox anmutende Thematik wurde in drei Abschnitten aus zwei Perspektiven betrachtet. Zunächst bot Frau Prof. Marianne Schlosser, Professorin für die Theologie der Spiritualität an der Universität Wien, eine historisch-systematische Sicht auf die Mystik. Der Begriff stammt vom griechischen Wort Mysterion, Geheimnis. Das Christentum bietet als Offenbarungsreligion einen Ort für Mystik, die die Erfahrung der lebendigen Gegenwart Gottes ist. Christsein ist die Lebensgemeinschaft mit dem menschgewordenen Gott Jesus Christus im Heiligen Geist zur Ehre Gottes des Vaters. Und Mystik ist die mehr oder weniger intensive Erfahrung dieser Lebensgemeinschaft. Damit ist der Begriff „Mystik“ relativ weit umrissen. Die biblischen Zeugnisse bieten zwei konkrete Realisierungen von Mystik. Einerseits ist das die Haltung des Apostels Paulus, der sein „Leben in Christus“ als Geheimnis bezeichnete. Andererseits bezeichnet der Evangelist des Johannesevangeliums die Erkenntnis Christi als Geheimnis. Die mystische Erfahrung ist damit eine intensiv religiöse Erfahrung, die spontan geschenkt wird und in der Regel etwas Unsagbares beinhaltet und als Wahrheit empfunden wird. Die sprachliche Fassung und Deutung des Erlebten ist meist nicht so ohne weiteres möglich. Insofern ist eine mystische Erfahrung die Erfahrung Gottes, die den Mystiker zu einem Zeugen Gottes und seinem Handeln am Menschen macht. In zwei weiteren Abschnitten wurde die pastoraltheologische Sichtachse auf das Thema Mystik beleuchtet. Frau Prof. Regina Polak, Assistenzprofessorin am Institut für Praktische Theologie der Universität Wien, bot einen Blick auf Facetten heutiger Spiritualität und Mystik anhand empirischer Untersuchungen. Dabei wurde deutlich, dass sich die postmoderne Spiritualität weitgehend von Religion abgekoppelt hat und so überwiegend esoterisch geworden ist. Sie stützte sich dabei auf die Erkenntnisse der Ethnologin Ariane Martin. Demzufolge suchen die heutigen Menschen ihre existentiellen Sehnsüchte nach dem Selbst, nach Verzauberung, nach Heilung und Gemeinschaft oder auch nach Weite aus dem vielfältigen spirituellen Angebot zu stillen. Die Kirche wird hier nur als ein Anbieter unter vielen wahrgenommen. Daraus ergeben sich Konsequenzen für das kirchliche Handeln. Einerseits muss das spirituelle kirchliche Angebot anschlussfähig für die suchenden Menschen sein. Und andererseits ist die Entkoppelung von Spiritualität und christlicher Religion durch Bildung und Aufklärung für die suchenden Menschen zu beseitigen. Ein konkretes Beispiel hierfür stellte Sr. Dr. Melanie Wolfers SDS mit dem Wiener Projekt „IMpuls LEBEN“ (http://www.impulsleben.at) vor, das sich an junge Erwachsene richtet. Einige Übungen machten uns Dominikanerstudenten zunächst klar, dass es für Theologen durchaus schwer ist, selbst interessierten, aber vom Christentum ahnungslosen Leuten etwas von Gott, christlichem Glauben und christlicher Hoffnung zu erzählen. Die Aufgabe, weitgehend abstrakte theologische Begriffe in griffige und verständliche Sprache und Bilder verlustarm zu transformieren, ist sehr anspruchsvoll. Jedem wurde klar, was das konkret für die Verkündigung in der heutigen postmodernen Zeit bedeutet. Das dichte Programm wurde durch einen Ausflug zu den
Augustinerchorherren in Klosterneuburg, die uns die
berühmten Schätze ihres Klosters zeigten, einen Konzertbesuch
im Wiener Musikverein und diverse Gelegenheiten, die Wiener
Kaffeehaus- und Esskultur zu studieren, aufgelockert.
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31.01.2011 ThomasfestDas Fest des großen Dominikaners Thomas von Aquin, des genialen Theologen und Philosophen des Hochmittelalters, nahmen wir zum Anlass, um Studierende und ihre Bekannten und Freunde nach St. Bonifaz einzuladen. Im festlichen Gottesdienst stellte uns P. Ulrich Engel OP, unser Mitbruder aus Berlin, in seiner Predigt acht Skizzen vor, die den hl. Thomas aus ganz unterschiedlichen und vielleicht auch ungewöhnlichen Perspektiven beleuchten. Die Skizzen zeigten zum einen die Bodenständigkeit und Menschlichkeit dieses Heiligen und zum anderen die enorme Weite seines Denkens, die schon mehrfach in der Geschichte in ein viel zu enges Korsett gepresst wurde. Thomas' Anliegen als Gelehrter und Lehrer war es nicht, bloßes Wissen zu vermitteln, sondern seine Studenten in eine eigenständige Weite ihres Denkens zu begleiten.
Anschließend luden wir in den Pfarrsaal zum gemütlichen
Beisammensein, um miteinander bei einem kräftigen Imbiss und
einem guten Schluck ins Gespräch zu kommen. Es wurde ein
schöner, langer und sehr lebendiger Abend, was die Bilder
eindrücklich bestätigen. |
Provinzstudientagung und Provinztag im Kloster Arenberg
"Tu deinem Leib etwas Gutes, damit die Seele Lust hat,
Es ist inzwischen eine gute Tradition in unserer Provinz,
dass sich die dominikanische Familie zu Jahresbeginn zu
einer Provinzstudientagung trifft. In diesem Jahr
versammelten wir uns bei unseren Mitschwestern im
Dominikanerinnenkloster Arenberg bei Koblenz. Ganz diesem
Ort angemessen, an dem nicht nur das Kloster steht, sondern
lange Zeit ein Kneipp-Therapiezentrum war, das im letzten
Jahrzehnt in ein großes Gästehaus mit Vitalzentrum umgebaut
wurde, lautete unser Thema: "Tu deinem Leib etwas Gutes,
damit die Seele Lust hat, darin zu wohnen." Unter vier
Aspekten beleuchteten die Referentinnen und Referenten auf
je ganz eigene Weise die Verbindung von Leib und Seele vor
über 50 Mitgliedern der dominikanischen Familie -
Laiendominikanern, Schwestern und Brüdern.
"Gemeinschaft - Ideal und Wirklichkeit"
Fast nahtlos schließt sich an die eine gute Tradition eine
weitere an: der Provinztag der Brüder. 29 Dominikaner aus
verschiedenen Bereichen unserer Provinz waren gekommen, um
sich selbst unter die Lupe zu nehmen. Ideal und Wirklichkeit
der eigenen Gemeinschaft, im Haus, im Konvent, in der
Provinz, im Orden wurden einem durchaus kritischen Blick
unterzogen. |
















































































































































